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Mit uns Ready für BSI-Audits

Wir unterstützen KRITIS-Betreiber dabei, IT-Sicherheit nach Stand der Technik umzusetzen, Schwachstellen aufzudecken und prüffähige Nachweise nach dem BSI vorzubereiten.
Kurz, technisch, direkt ohne Berater‒Buzzwords, dafür mit sauberer Prozessstruktur und Quick‒Win Umbaumassnahmen.
Unternehmen vertrauen bereits auf uns

KRITIS steht für kritische Infrastrukturen

Damit sind Organisationen und Einrichtungen gemeint, die eine zentrale Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen haben. Kurz gesagt: Wenn diese Systeme ausfallen oder beeinträchtigt werden, kommt es zu dramatischen Versorgungsengpässen, Störungen der öffentlichen Sicherheit oder anderen ernsthaften Folgen für die Bevölkerung.
In Deutschland werden aktuell elf Sektoren als kritisch eingestuft:

11 Sektoren

  • Energie (Netzbetreiber und Produzenten)
  • Wasser (Stadtwerke, Wasserwerke)
  • Ernährung (Aldi, Lidl, Rewe, Edeka)
  • IT und Telekommunikation (Siemens, Telekom)
  • Gesundheit (Öffentliche Krankhäuser)
  • Finanz- und Versicherungswesen (KFW, Rückversicherung, HypoVerBank)
  • Transport und Verkehr (Bahn, Luftfahrt, Logistik)
  • Siedlungsabfallentsorgung (Stadtwerke)
  • Staat und Verwaltung (Ministerien, Ämter, Behörden)
  • Medien und Kultur (Museum, Oper, Theater)
  • Weltraum (ESA, DLR)

Gesetzliche Anforderungen

Unternehmen, die als KRITIS-Betreiber gelten (meist ab einer bestimmten Größe/Nutzerzahl), unterliegen strengen gesetzlichen Pflichten (z. B. durch das IT-Sicherheitsgesetz oder die EU-Richtlinie NIS2):
  • Meldepflicht: IT-Störungen oder Angriffe müssen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeldet werden.
  • Sicherheitsstandards: Die Betreiber müssen IT-Sicherheit auf dem „Stand der Technik“ nachweisen.
  • Resilienz: Es müssen Pläne existieren, wie die Versorgung auch im Krisenfall aufrechterhalten werden kann.

Pflichten KRITIS-Betreiber

Ihre 5 zentralen KRITIS‒Pflichten technisch sauber erfüllt
#01.

Kontaktstelle benennen

Sie müssen eine verantwortliche Kontaktstelle für Ihre Kritische Infrastruktur gegenüber dem BSI festlegen und aktuell halten.
#02.

Meldepflichten bei IT-Störungen erfüllen

Sicherheitsrelevante IT-Störungen und erhebliche Beeinträchtigungen sind fristgerecht und strukturiert zu melden.
#03.1

IT-Sicherheit im Code und Infrastruktur umsetzen

Sie benötigen eine Zero-Trust-Architektur und Netzwerkzugriff (VPN oder VM). Kommunikation muss verschlüsselt und authentifiziert sein (AES, TLS). Die Komponenten müssen strukturiertes Logging aufweisen und die CI/CD-Pipelines integrierte Sicherheitsprüfungen durchführen (Sonar, Kubernetes).
Sie müssen hart-codierte Credentials (Key Vaults) und SQL Konkatenation entfernen. Schwache Passwort Hashes vermeiden.
#03.2

IT-Sicherheit im Entwicklungsprozess umsetzen

Kunden etablieren ein Rollenkonzept mit RBAC oder ReBAC (z. B. OpenFGA), SBOM-Generierung sowie Product Priorisierung basierend auf Risiken für Audit-Nachweisbarkeit. Kunden müssen die kausale Kette-Traceability (Requirements via Commit-ID bis Deployment Pod-ID) sicher stellen. Zudem sind Sie für Backup-/Restore-Funktionalität bei katastrophale Events (RTO/RPO) verantwortlich. Log-Upstream in Grafana/Elastic mit Aufbewahrungspflichten.
#04.

Regelmäßige Nachweise gegenüber dem BSI erbringen

Mindestens alle 6 Monate sind prüffähige Nachweise über das erreichte Sicherheitsniveau einzureichen (§ 8a BSIG). Benutzen Sie gerne die Checklisten-Vorlage
#05.

ISMS und Notfallmanagement etablieren

Ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) sowie Prozesse für Incident- und Business Continuity Management sind einzurichten. Benutzen Sie gerne die Vorlage zur Schutzbedarfsanalyse.

Ihre Experten

Erhalten Sie Unterstützung von unserem Prüf - und Entwicklungsteam aus einer Hand.
Manuel Müller Kritis Audit
Spezialist für kritische Systemaudits: Software-Architektur, CI/CD & Cloud Monitoring
Manuel Müller ist ein erfahrener Software Architekt, der auf die Auditierung und Optimierung kritischer IT-Systeme spezialisiert ist. Seine Expertise umfasst die tiefgehende Analyse und Standardisierung von Architekturentscheidungen (z.B. Event-Driven vs. Pub-Sub, Websockets vs. RPCS). Als Auditor bewertet er umfassend CI/CD-Pipelines (Azure, AWS EKS, Google), Cloud Monitoring (Instana, OpenDistro, Grafana, CheckMK) und Lasttests mit Apache JMeter. Er nutzt Domain-Driven Design und testgetriebene Entwicklung (TDD) zur strukturellen Verbesserung von Softwaresystemen.
Manuel Müller
Senior Software and Azure Architekt
Dejan Vujkov
Spezialist für KRITIS-Softwareentwicklung: .NET, Azure & sichere Cloud-Architekturen
Dejan Vujkov ist ein erfahrener Senior Full-Stack Software-Entwickler mit Schwerpunkt auf kritischen Infrastrukturen in der Energiebranche (KRITIS). Seine Expertise umfasst .NET- und Angular-basierte Systeme mit Dependency Injection, TDD, Unit-, Integrations- und e2e-Tests. Er implementiert Sicherheits- und Compliance-Anforderungen wie Secure Coding, SAST, Zero Trust, TLS 1.3, SBOM sowie Multi-Tenancy-Architekturen und optimiert Systeme mit strukturiertem Logging und Performance-Tests (Apache JMeter). Zudem verfügt er über mehrjährige Erfahrung mit Azure-basierten Microservices, CI/CD-Pipelines und Migrationen von .NET Framework zu .NET Core sowie DB-First zu Code-First.
Dejan Vujkov
Senior Software Entwickler
Peyman Ardalani
Spezialist für Cloud-IIoT in deutschen KRITIS-nahen Umgebungen
Peyman Ardalani entwickelt IIoT-Cloud-Plattformen für deutsche Automobilwerke (u. a. VW, Audi, Ford, Iveco) mit über 1 Mio. Transaktionen pro Werk und Tag – typisch für echtzeitnahe Produktions- und Steuerungsszenarien. Sein Schwerpunkt liegt auf sicherer OT/IT-Anbindung über MQTT, OPC UA, Modbus und REST sowie dem Betrieb dieser Datenströme auf AWS- und Azure-IoT-Stacks, wo Zero-Trust-Ansätze mit starker Authentifizierung und fein granularer Autorisierung (z. B. via OpenFGA-ähnlichen Modellen und Keycloak-basiertem IAM) relevant werden, um KRITIS-nahe Anforderungen an Latenz, Verfügbarkeit und abgesicherte Feldbus-/Gateway-Kommunikation zu erfüllen.
Peyman Ardalani
Software Architekt und Senior Entwickler

KRITIS-Audit Übersicht

5 Schritte in unserem KRITIS‒Audit
Audit Step 1 >

Aufnahme & Scope-Definition

Klärung, welche kritischen Dienstleistungen, Systeme und Standorte unter die KRITIS-Regelungen fallen und in den Prüfgegenstand gehören.
Audit Step 2>

Gap-Analyse zu gesetzl. Anforderungen

Abgleich Ihres aktuellen Sicherheitsniveaus mit IT-Sicherheitsgesetz, BSI-KritisV, NIS-2 und ggf. branchenspezifischen Sicherheitsstandards
Audit Step 3 >

Architektursichtung & Schwachstellenanalyse

Analyse der vorhandenen Repositories und Deployment-Pipelines. Sichtung von Dokumentation und Entwicklungsprozess
Audit Step 4.1 >

Prozessentwicklung

Coaching in Bezug auf das Entwicklungs- und Steuerungsteam. Fokussierung auf ein gelebten aber auditierbaren Prozess.
Audit Step 4.2 >

Softwareentwicklung und Deployment

Softwareanpassung in Python, Java und .NET am Backend. Angular und React am Frontend. AWS oder Azure und On-Prem
Audit Step 5.
Audit-Vorbereitung
Konkreter, priorisierter Maßnahmenplan inklusive Quick-Wins, Roadmap und optionaler Vorbereitung auf formale Prüfungen und § 8a-BSIG-Nachweise.

Lassen Sie uns Ihre KRITIS‒Sicherheit stärken

Gemeinsam entwickeln wir die technischen und organisatorischen Maßnahmen, mit denen Sie KRITIS-Pflichten erfüllen, BSI-Prüfungen bestehen und dauerhafte Audit-Sicherheit erreichen.
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Die Anfrage ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

Case studies

Für ein KRITIS-Audit nach § 8a Abs. 3 BSIG gibt es nicht die "eine" Software, sondern ein Ökosystem aus Werkzeugen, die für die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen (insbesondere Systeme zur Angriffserkennung - SzA) notwendig sind.
KRITIS-Audit Team: Modernisierung Ihrer Entwicklungs- & Deployment-Infrastruktur Das KRITIS-Audit Team unterstützt Organisationen bei der Migration von GitHub-basierten Toolchains hin zu einem vollständig integrierten Azure DevOps Ökosystem auf Kubernetes.
GitHub zu Azure DevOps: Wir migrieren Quellcode, Branch-Strategien und CI/CD-Workflows von GitHub (inkl. Actions) nach Azure Repos und Azure Pipelines. Der entscheidende Vorteil: die durchgängige kausale Kette — jeder Commit ist lückenlos mit Requirements, Build-Artefakten und Deployments verknüpft. So entsteht vollständige Nachvollziehbarkeit von der Anforderung bis zur Produktion, ein zentrales Kriterium für KRITIS-Audits.
Containerisierung: Wir überführen bestehende Anwendungen — ob .NET, Angular, Java, Python oder React — von klassischen Build-Prozessen in reproduzierbare Docker-Images. Das schafft konsistente Laufzeitumgebungen von der Entwicklung bis zur Produktion und eliminiert umgebungsabhängige Fehler.
Kubernetes mit Zero-Trust & RBAC: Ihre Workloads migrieren wir von Azure Web Apps nach Kubernetes (AKS). Dabei setzen wir auf Zero-Trust-Cluster-Architekturen mit striktem RBAC, Network Policies und Pod Security Standards. Das Ergebnis: granulare Skalierung, Rolling Deployments und ein Sicherheitskonzept, das KRITIS-Anforderungen standhält. Das KRITIS-Audit Team — Ihr Weg zu einer auditierbaren, sicheren und cloud-nativen Infrastruktur.
KRITIS-Audit Team: Zentrales Identity & Access Management für KRITIS-Umgebungen Das KRITIS-Audit Team implementiert eine durchgängige Authentifizierungs- und Autorisierungsarchitektur, die höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht wird.
Keycloak mit Microsoft Entra ID: Wir integrieren Keycloak als zentralen Identity Provider mit Microsoft Entra ID (ehemals Azure AD) als föderierte Identitätsquelle. Über OAuth2/OIDC erhalten alle Anwendungen — ob legacy oder cloud-nativ — ein einheitliches Single Sign-On. Bestehende Unternehmensidentitäten werden nahtlos übernommen, ohne Doppelpflege von Benutzerdaten.
Active Directory Integration: Über LDAP- und Kerberos-Anbindung synchronisieren wir bestehende Active Directory Strukturen mit Keycloak. Gruppen, OUs und Benutzerattribute fließen automatisch in das zentrale Identity Management ein — ein entscheidender Faktor für Unternehmen mit gewachsener On-Premise-Infrastruktur.
Relationship-Based Access Control mit OpenFGA: Klassisches RBAC stößt in komplexen Organisationen schnell an Grenzen. Wir setzen OpenFGA als Autorisierungs-Engine ein und kombinieren rollenbasierte mit beziehungsbasierter Zugriffskontrolle (ReBAC). So lassen sich feingranulare Berechtigungen modellieren — z.B. „Benutzer X darf Dokument Y bearbeiten, weil er Mitglied von Team Z ist". Autorisierungsentscheidungen werden externalisiert, auditierbar und unabhängig von Anwendungslogik.
Das Ergebnis: Eine lückenlos nachvollziehbare Zugriffskette von der Identität bis zur einzelnen Ressource — auditierbar, skalierbar und KRITIS-konform.
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Wir haben einige der häufigsten Fragen beantwortet, die Kunden vor einer Zusammenarbeit mit uns stellen.
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Was bedeutet die Abkürzung BSI?
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Was bedeutet NIS2?
Was bedeutet DORA?
Was ist ein KRITIS-Audit nach § 8a BSIG?
Wie läuft ein KRITIS-Audit ab?
Was kostet ein KRITIS-Audit für kritische Infrastrukturen?